Neben dem Standort ist die Ausrichtung der Module das Hauptkriterium für eine gute Solaranlage. Wenn die Gebäudearchitektur ungeeignet ist bringt die Anlage nicht den gewünschten Effekt.

Bei einem Flachdach ist man am flexibelsten. Bei einem Schrägdach hingegen sind Neigungswinkel und Ausrichtung bereits gegeben.
In unseren Breitengraden ist eine Ausrichtung nach Süden die häufigste Variante. Der Trend geht aber hin zu Ost-West-Bestückung der Dächer wenn möglich.
Die Ost-West-Ausrichtung ergibt eine homogenere Produktion über den Tag, die typischen Spitzenzeiten am Mittag werden abgeschwächt und es kann sowohl Vor-, als auch der Nachmittag ausgenutz werden.

In der nachstehenden Abbildung wird die Verteilung der solaren Energie auf die Flächen eines Gebäudes veranschaulicht.

Quelle: www.swissolar.ch


Oftmals kann nicht die gesamte Dachfläche genutzt werden. Dachfenster, Kamine und dergleichen können die nutzbare Dachfläche verringern. Auf benachbarte Häuser oder Bäume können Einfluss auf die Nutzfläche haben.