Die einzelnen Reihen der PV-Anlage werden elektrisch mit Kabel in Gruppen zusammengefasst und auf einen Wechselrichter geführt. Ein Wechselrichter wandelt den von der PV-Anlage erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um, damit dieser in das normale Stromnetz eingespeist werden kann.

Das Wechselrichterkonzept ist abhängig von den gewählten Panels, und den Präferenzen der Lieferanten.
Ein grosser Zentraler Wechselrichter ist zwar wünschenswert, doch meistens nicht so leicht machbar, auch wegen den Installationswegen.

Quelle: www.swissolar.ch

Was möchten Sie mit Ihrem Strom tun?



Überschusseinspeisung
:
Wenn der Strom für den Eigenbedarf benutzt werden soll wird der Allgemeinzähler „rückwertstauglich“ installiert. Dass heisst, wenn Strom für den Allgemeinbedarf bezogen wird dieser direkt von der PV-Anlage kommt. Wenn die Anlage zu viel produziert, wird der Strom an das EW zu den Einkaufskonditionen verkauft (in der Regel 10-20Rp /kWh). Dies macht in der Regel nur Sinn, wenn der Strombedarf des Gebäudes höher ist als die Stromproduktion der PV-Anlage.

Quelle: www.swissolar.ch



Volleinspeisung
:
Im Falle einer KEV Anmeldung wird die gesamte Stromproduktion an den Bund verkauft. Das heisst der gesamte Strom wird "exportiert". Wer Solarstrom benutzen will muss diesen via Energielieferndes-Werk einkaufen. Ein entsprechendes Angebot muss beim EW geprüft werden. (z.B. ewz solarpower) Man ist dann „nur“ Energieerzeuger. Ein Nutzungsrecht besteht nicht. Für die PV-Anlage wird daher ein separater Zähler montiert, welcher nur misst wie viel Strom die Anlage produziert. Anhand dieser Messung, wird man dann vom Bund entschädigt (z.B. 25 Rp / produzierte kWh).

Quelle: www.swissolar.ch



Inselanlage:
Bei dieser Variante geben Sie den erzeugten Strom nicht in das öffentliche Netz zurück.
Wenn Sie den produzierten Strom nicht direkt verbrauchen, wird dieser in Sekundärelementen (Akkumulatoren)
gespeichert und kann zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Photovoltaikanlage weniger Strom erzeugt, genutzt werden.

Es gilt zu beachten, dass der Preis pro kWh bei dieser Variante sehr hoch ist. Auch wenn Akkumulatoren stetig günstiger werden, so
braucht es in diesem Bereich noch ein paar Jahre bis dieses Modell Wirtschaftlich genutzt werden kann.

Quelle: www.swissolar.ch

Fernauslesung von Zählerstand


Für die Fernauslesung der produzierten Energie muss eine entsprechende Kommunikationseinrichtung (zum Beispiel, analoger Telefonanschluss) vorgesehen werden. Je nach Subventionsvariante (EW, Swissgrid etc.) wird der Zählerstand periodisch ausgelesen und die produzierte Energie entsprechend vergütet.