Es sind sehr viele Solarmodule von verschiedenen Herstellern auf dem Markt verfügbar. Grundlegend werden die Module in folgende Hauptkriterien unterteilt.

- Zellentyp
- Leistung in Watt
- Aussenmass

Bei der Auswahl des Solarmoduls sind viele Faktoren wichtig.

- Muss die Anlage einen ästhetischen Zweck erfüllen?
- Welche Masse sollen die Module haben?
- Will ich auf der vorhandene Fläche so viel Leistung wie möglich installieren oder
suche ich den beste Kosten-Nutzen-Effekt?


Ein Effizienzvergleich verschiedener Module:

Sunpower : 333Wp pro Modul; Entspricht 204Wp pro m2 / 20.4% max Ausbeute
LDK 245: 245Wp pro Modul; Entsprich 175Wp pro m2 / 17.5% max. Ausbeute
Premium L 260Wp pro Modul; Entsprich 156Wp pro m2 / 15.6% max. Ausbeute
Schott Solar Poly 220: 220Wp pro Modul; Entspricht 131kWp pro m2 / 13.1% max. Ausbeute

Die Maximale Ausbeute bezieht sich auf m2 Solarzellenfläche und nicht auf die Dachfläche.
Die ersten 3 Module sind auf monokristalliner Basis, das Modul von Schott ist Polykristallin.
Dem geringeren Wirkungsgrad kommt der deutlich tiefere Preis entgegen, so dass insgesamt die Kosten
pro installierte kWp tiefer sind. (ca. 10-20% pro installierte kWp).

Allgemein gilt es ein Mittel zu finden, zwischen maximalem Ertrag und bestem Kosten/Nutzen-Effekt.


Garantie

Sunpower: 25 Jahre Leistungsgarantie, 10 Jahre Produktgarantie
LDK: Leistungsgarantie; 25 Jahre auf 80% von pmin, 12 Jahre auf 90%pmin, 10 Jahre
Produktgarantie Solarfabrik: Leistungsgarantie; 25 Jahre auf 80% von pmin, bei linearem
Leistungsabfall, 12 Jahre Produktgarantie Schott: 20 Jahre Leistungsgarantie, 5 Jahre
Produktgarantie

Generell kann man sagen, dass es inzwischen üblich ist, folgende Garantien zu geben;
- 25 Jahre Leistungsgarantie (80-82%)
- 10 Jahre Leistungsgarantie (90%)
- 5-12 Jahre Produktgarantie
Linearer Leistungsabfall!! (unbedingt beachten, da es auch Panels gibt, welche nach 1 Jahr nur noch 90% Leistung haben)



Zelltypen


Monokristalline
Zellen werden aus sogenannten Wafern (einkristalline Siliziumscheiben) hergestellt, wie sie auch für die Halbleiterherstellung verwendet werden. Sie sind verhältnismäßig teuer, haben aber den höchsten Nutzungsgrad.

Polykristalline Zellen bestehen aus Scheiben, die nicht überall die gleiche Kristallorientierung aufweisen. Sie können z.B. durch Gießverfahren hergestellt werden und sind daher preiswerter.
Daher sind diese Panels bis vor kurzem auch verbreiteter gewesen. Durch den Preiszerfall in den letzten Monaten hat aber der Marktanteil nachgelassen, da inzwischen die monokristallinen Panels auch in grosser Stückzahl gebaut werden und daher deutlich günstiger geworden sind.

Amorphe Solarzellen bestehen aus einer dünnen, nichtkristallinen (amorphen) Siliziumschicht und werden daher auch als Dünnschichtzellen bezeichnet. Sie können etwa durch Aufdampfen hergestellt werden und sind preiswert, haben im Sonnenlicht einen nur geringen Wirkungsgrad, bieten jedoch Vorteile bei wenig Licht, Streulicht und bei hoher Betriebstemperatur. Zu finden sind die amorphen Zellen beispielsweise auf Taschenrechnern oder Uhren.

Quelle: www.swissolar.ch